Ich verbinde mit diesem Lauf sehr viel. So geht er doch quasi an meiner Haustür vorbei, es war mein erster Marathon überhaupt und weil ich ihn im letzten Jahr unbedingt laufen wollte, habe ich überhaupt mit ambitioniertem Training begonnen.
Dieses Jahr war ich erstmalig als Vereinsmitglied mit der Durchführung und Organisation beschäftigt und zusaammen mit Sonja für die Startnummernausgabe eingeteilt. Darauf freute ich mich, ist es doch eine gute Gelegenheit, mit den Läufern in Kontakt zu kommen. Gerade das gehört doch auch zu einer familiären Laufveranstaltung. Ach, apropos Familie, auch meine große Tochter hat den letzten Verpflegungsstand mit besetzt und Frank ist den Halbmarathon gelaufen.
Am Freitag nachmittag sollte es losgehen und schon vor mir war der erste Läufer da, der seine Startunterlagen vorfristig abholen wollte. Er hat sie natürlich bekommen. Zwischendurch gab es aber noch mit den Getränkekisten und Verpflegungsbeuteln genug zu tun.
Naja, ich glaube, wirklich langweilig war es Kathrin nicht ;-).
Am nächsten Morgen war ich dann gegen 6.45 Uhr wieder im Meldebüro. Wirklich viel Schlaf hatte ich nicht abbekommen, denn nach meinem Mondlauf konnte ich auch nicht gleich schlafen.
Bevor die ersten Läufer kamen, habe ich noch mitgeholfen, die Autos für die Verpflegungsstände zu beladen. Und dann ging es los. Da am Abend vorher weniger als die Hälfte ihre Tüten abgeholt haben, gab es doch einen ganz schönen Ansturm. Aber alle waren geduldig und ich hatte oft Gelegenheit, noch ein paar Worte zu wechseln und mit bekannten Läufern auch ein kleines Schwätzchen zu machen. Etwas enger wurde es nur, weil es sehr viele Nachmeldungen gab und ich diesen Stand nebenbei noch mit abkassiert habe und so immer zwischen 2 Tischen hin- und herhopsen musste. Aber ich bin doch Läufer! Und Nachmeldungen gab es wahrlich genug. Wir waren wirklich erstaunt und ich hätte nicht gedacht, dass so viele Läufer mehr als zur Premiere kommen. Irgendwann kurz vor 10 Uhr war der Ansturmmit einem Schlag vorüber und ich hatte Gelegenheit, zum Start zu flitzen und ein paar Fotos zu schießen.
Kathrin und Elke vor dem Start
Hier startet der Pulk mit Frank im Hintergrund.
Es dauerte dann auch gar nicht lange und der Sieger des 10km-Laufs tauchte schon wieder auf. Das hieß für uns, dass die Läufer ihren Chip zurückgeben, um dafür den Pfand zurückzubekommen. Zwischendurch habe ich immer mal Ausschau nach meiner Kollegin, die das Walking gewonnen hat, und Frank gehalten. Er wollte im Halbmarathon eine Zeit unter 1:50h laufen. Und tatsächlich tauchte er dann vor dem Meldebüro auf.
Am Ende war Frank dann mit 1:48h sehr zufrieden, zumal es auch wesentlich lockerer als im letzten Jahr lief.
Danach hieß es für mich wieder zurück zur Chiprückgabe, wo der Ansturm inzwischen wuchs. Dieses Jahr hatten die Organisatoren mit entsprechend passendem Rückgabegeld vorgesorgt, weil es im letzten Jahr Probleme gab. Doch dann gingen Teile des Geldes zur Neige und der Finanzminister stak unterwegs hinter einer Schranke fest. Naja, wir haben etwas improvisiert und auch die Läufer waren verständnisvoll. Irgendwann hatten wir die benötigten Summen und es konnte in Ruhe weitergehen.
Ansonsten lief alles reibungslos und wir haben von vielen Läufern ein unglaublich positives Feetback über die gesamte Organisation bekommen. Und viele haben sich gleich bis zum nächsten Jahr verabschiedet. Da lohnt sich doch der ganze Aufwand!
Dann habe ich meine Tochter eingesammelt, der es an ihrem Verpflegungsstand gut gefallen hatte, und bin nach Hause fahren. Dort schnell duschen und zur Party ins Festzelt, die den aufregenden Tag wirklich abgerundet hat. Denn dort wurde noch ausgiebig getanzt.
Und eines steht schon fest: im nächsten Jahr gibt es den 3. Schlaubetal-Marathon!!!






