Mittwoch, 23. April 2008

Und wieder Tempotraining

Am Montag stand nun das nächste Intervall an: 3 x 1000m. Ich hatte mir vorgenommen, sie zwischen 5:05 und 5:10 min zu laufen. Geworden sind es 5:01, 5:02 und 5:00. Aber es war hart, verdammt hart und ich war richtig an der K...grenze, wie schon lange nicht. Natürlich war ich zufrieden, zumal ich über Schotter, nicht ganz eben und teilweise mit fiesem Gegenwind laufen musste. Aber ich hätte definitiv nicht noch eins ranhängen können. Das Feierwochenende habe ich auch noch gespürt und heute (nicht gestern!) hatte ich Muskelkater im rechten Oberschenkel. Merkwürdig.

Heute nun Tempoteil 2 für diese Woche. Eigentlich stand ein 6km-TDL in ca. 5:45min/km an. Da meine Tochter das Auto am Nachmittag brauchte, habe ich mich früh am Büro absetzen lassen und bin nach Hause gelaufen. Wollte ich schon immer mal machen. Und da sich im ersten Teil die Asphaltstrecken befinden, musste ich auch da schon auf so was wie Tempo kommen. Bei strahlendem Sonnenschein, ich war natürlich zu warm angezogen, ging das mit einem Schnitt von 5:55 min/km recht gut, ohne dass ich es als Tempodauerlauf empfunden habe. So richtig quälen wollte und konnte ich mich heute nicht. Mit Beginn der Waldstrecke nach ca. 5,5 km bin ich dann locker und langsam weiter gelaufen. In der Kühle de Waldes habe ich mich dann von dem höheren Tempo recht schnell erholt, so dass ich dann nach 11,5 km recht entspannt zu Hause ankam. Das wird nicht der letzte Lauf dieser Art gewesen sein.

Samstag, 19. April 2008

Jugendweihe

Heute war es soweit. Unsere Jüngste wurde feierlich in den "Kreis der Erwachsenen" aufgenommen. Ein aufregender Tag, nicht nur für sie.

Viele Gedanken und Erinnerungen über und an die letzten 14 Jahre, die wir Franziska bisher begleiten durften. Und was gibt man ihr an so einem Tag auf dem kommenden Weg mit? Was wird überhaupt die Zukunft für sie bereithalten? Passend finde ich diesen Spruch:

Jeden Augenblick des Lebens,
den günstigen so wie den ungünstigen,
zum bestmöglichen zu machen,
darin besteht die Kunst des Lebens

Dienstag, 15. April 2008

Versuch macht kluch...

...oder so.

Da ich im Moment bei den kurzen Strecken nicht so richtig auf Tempo komme, der Halbmarathon von der Ausdauer aber kein Problem war und ich erst im Herbst einen Marathon laufe, will ich mal etwas vermehrt Tempotraining machen.

Denn von meinem 6km-Wettkampf-Ergebnis war ich nicht angetan, auch wenn ich Abstriche mache wegen zu schnellem Loshastens, HM eine Woche vorher, Regenerationslauf zu schnell und doppelt so lang,... Im letzten Jahr war ich über 2 min schneller!

So standen heute 5x400m mit 200m Trabpause an und ich wollte sie in 2:00 laufen, also 5er Schnitt. Geworden sind es 2:00,2:04,1:56,2:03,1:57. Es war nicht einfach, an der Gleichmäßigkeit muss ich auch noch arbeiten, aber ich bin zufrieden. Und während ich beim Einlaufen schwere Beine mit zwickender Wade hatte, ging das Auslaufen locker und leicht.
Nächste Woche der zweite Teil, ich bin Optimist.

Hier noch ein kleiner Frühlingsbote: meine Magnolie steht in voller Blüte.

Donnerstag, 10. April 2008

Riesige Pfützen und ausschlagende Uhren

Nach einem stressigen Tag gestern, ich war erst nach 21 Uhr zu Hause, sollte heute der erste lockere Lauf nach dem HM anstehen.

Und da uns mit Kathrin nix besseres einfiel, sind wir eine meiner Hausrunden gelaufen. Obwohl, genau diese Runde bin ich bisher erst 2 mal gelaufen, meistens wandel ich anders ab, der Möglichkeiten habe ich in meinem Wald genug. Der Regen hatte sich nach 2 Tagen Dauer auch verzogen, nur riesige Pfützen zeugten noch davon. Und die galt es zu umspringen

oder sogar duchs Gebüsch zu umhangeln. Diese Ausmaße habe ich in unserer sonst so trockenen Gegend auch noch nicht erlebt.
Genau so wenig wie 2 auf dem mitten im Wald gelegenen Feld stehende Graureiher,

die man hier deutlich erkennen kann ;-). Als sie uns bemerkten, sind sie dann mit lautem Geschrei im großen Bogen fortgeflogen.

Während ich die letzten Kilometer leicht bergan doch ein wenig die Beine gespürt habe, war Kathrin mit ihrer neuen Pulsuhr beschäftigt, die ihr von scheintot bis Gleich-aus-den-Latschen-kippen die gesamte Pulsbreite anzeigte. In Gedanken bin ich schon meine Erste-Hilfe-Kenntnisse durchgegangen ;-).

So sind wir dann nach 10,5 km wieder eingeflogen bzw. gerollt. Schön war´s.

Montag, 7. April 2008

Berlin, ich komme wieder!

Schon lange hatten wir uns auf dieses Wochenende mit Halbmarathon in Berlin gefreut. Ein ganzes Wochenende wollten wir da verbringen, doch Franks Krankheit trübte etwas diese Vorfreude.
So ging es erst Samstag mittag in Richtung Messe, meine Startunterlagen abholen und Franks stornieren. Etwas umständlich, aber immerhin gab es einen Großteil des Geldes zurück. In der Warteschlange zum Infopoint haben wir dann noch meinen Kollegen Frederik getroffen, der nachmelden wollte.
Dann quer durch die Stadt zu unseren Freunden, wo wir einen schönen Abend verbracht haben.

Am Sonntag waren wir dann beizeiten am Startgelände und ich hatte ja den Vorteil, keinen Kleiderbeutel abgeben zu müssen. So habe ich erst relativ spät meine warmen Klamotten ausziehen können, es war ganz schön kühl, um mich dann am Ende des D-Blocks einzusortieren. Plötzlich begrüßte mich ein Läufer, mein Kollege Frederik. Zufälle gibt´s, die gibt´s gar nicht. So haben wir dann die restliche Wartezeit bis zum Start plauschend verkürzt.

Dann ging es los, sogar recht zügig, schon nach 4 min war ich über der Startlinie. Für unter 2 Stunden müsste ich jeden km in 5:41 min laufen. Und das habe ich mir im Moment wirklich nicht zugetraut. Ich wollte mit einem 6er-Schnitt beginnen, um nicht soviel Kraft zu Beginn zu lassen. Meine Form war in letzter Zeit nicht so doll und Tempotraining habe ich schon seit ein paar Wochen nicht mehr gemacht, nur einen 5km-Lauf letzte Woche. Natürlich war ich viel zu schnell, aber ich habe gleich runtergebremst. Trotzdem war der erste km locker und leicht in 5:47 min bewältigt. Und da der Pulsmesser ungewöhnlich niedrige Werte anzeigte, beließ ich es bei diesem Tempo bzw. um wenige Sekunden schneller. Irgendwie habe ich es im ersten Teil der Strecke auch geschafft, in Nähe der Green Line zu bleiben, also Ideallinie zu laufen. Da alles, aber auch alles im grünen Bereich war, habe ich dann ab km 8 doch ein wenig beschleunigt. Es passte aber auch alles, die Zuschauer haben Stimmung ohne Ende gemacht, die Sonne lugte sogar mal heraus und Wind gab es auch nicht.
Ab km 10 stimmten dann aber die offiziellen Marken nicht mehr mit meinem FR überein, sie entfernten sich immer weiter, so dass ich keinen richtigen Anhaltspunkt mehr hatte, wie ich lag. Aber unter 2h hatte ich sowieso ausgeschlossen, ich wollte nur schneller als in Kiel 6 Wochen vorher sein. Auf die Gesamtzeit habe ich nach km 10 gar nicht mehr geschaut, ich wollte alles geben und mich im Ziel überraschen lassen. Nur die aktuelle Pace hatte ich im Blick und so bin ich den Ku´damm entlang sogar die schnellsten Zeiten gelaufen. Und dort hat mich dann Bianka eingeholt. Ein paar Meter bin ich ihr Tempo mitgegangen, ich hätte es auch eine Weile länger gekonnt. Aber ich habe sie ziehen lassen, weil ich keinen Einbruch ganz zum Schluss riskieren wollte. Km 17 und 18 habe ich dann Zeit verloren und die letzten 2 Kilometer waren so richtig hart und zäh wie Gummi. Merkwürdigerweise bin ich dann km 20 in 5:11 (!) min gelaufen, aber ab diesem Zeitpunkt habe ich auch viele Läufer überholt, die schlicht und einfach sehr langsam wurden oder sogar gehen mussten. Zum Ziel hin wurde die Strecke dann richtig voll. Die Zuschauer haben nur noch eine schmale Gasse gelassen, freies Laufen war gar nicht mehr möglich. Aber es war einfach toll, bei so einer Kulisse, ins Ziel zu laufen.

Offiziell sind es dann 2:03:02 geworden, mein zweitschnellster Halbmarathon. Ich weiß, genau eine Minute schneller hätte schöner ausgesehen ;-), aber die war gestern definitiv nicht drin.
Aber jetzt kommt´s. Da mein Forerunner 21,59 km angezeigt hat, spuckt er mir eine Durchschnittspace von 5:41 min aus. Und darüber bin ich so richtig happy, damit konnte ich nicht rechnen.

Durch den Zielbereich schnell durch, habe ich dann auch gleich Frank gefunden und dann sind wir erst mal ins Warme zum Umziehen. Dort ist dann im letzten Moment wenigstens ein Foto entstanden. Im Ziel war es auf Grund der Massen an Läufern, die gleichzeitig eintrafen, einfach nicht möglich.

Im nächste Jahr sind wir dann wieder dabei, dann hoffentlich beide als Läufer. Aber vorher laufe ich im Herbst noch den Marathon in Berlin. Ich freue mich schon!

Freitag, 4. April 2008

Frust und Vorfreude

Am Sonntag steht der Halbmarathon in Berlin an. Meine Form ist im Moment nicht so doll, ich weiß auch nicht, woran es so richtig liegt. Aber trotzdem oder gerade deswegen will ich diesen Lauf auch genießen. Die Atmosphäre einsaugen und mich des Laufens erfreuen. Schließlich ist es das für mich bisher grösste Laufevent. Also ich schiebe keinen Frust oder keinen direkten!

Aber mein Mann Frank ist krank geschrieben, mit einer langwierigen Schulterverhärtung (sch.. PC-Job). Er wollte auch laufen und ist nun unendlich traurig, nicht mitlaufen zu können :-(. Und ich natürlich auch. Obwohl ich nun einen persönlichen Klamottenhalter, Fotografen und Zielversorger habe.

Ich drücke allen anderen Startern, auch denen in Freiburg, die Daumen und wünsche viel Spaß. Denn ohne ihn geht es nicht.

Dienstag, 1. April 2008

Endorphine

Heute hatte ich gar keine Lust zum Laufen! Müde und geschafft von der Arbeit bin ich auf der Couch sogar weggenickt. Aber ich soll doch heute lt. Vic 5km langsam laufen!
Zum ersten Mal nur dünnes Shirt und 3/4-Tight angezogen und um 18 Uhr missmutig los. Die Beine waren schwer und das Atmen war auch nicht einfach. Aber ich war auch zu schnell, also brav runterbremsen. Dann noch 2 Steigerungen einbauen, die mich ganz schön keuchen lassen.

Doch dann habe ich mein Tempo gefunden, die Beine liefen ganz allein. Es ließ sich heute schwer laufen und doch wieder nicht.
Ich habe meinen 7er Schnitt genossen, genauso das Vogelzwitschern, die ersten blühenden Bäume am Waldrand, die Sonne und die milde Luft. Je weiter ich lief, um so fröhlicher wurde ich. Die restlichen beiden Steigerungen habe ich mir geklemmt, sie passten nicht in meine Stimmung.

Und so bin ich nach 7,5 km locker und völlig entspannt zu Hause angekommen. Ich hätte noch ewig laufen können.

Sonntag, 30. März 2008

Harmonie statt Klassik

Heute stand der "Metallurgenlauf" an und wir hatten seit Monaten schon Karten für "Die schönsten Opernchöre" in der Berliner Philharmonie. Da es damit ein zeitliches Problem gab und meine Form derzeit nichts Gutes verheißt, wollte ich gar nicht starten und hatte mir auch eine relativ harte Lauf-Woche verordnet.
Nun ist aber Frank seit Freitag krank geschrieben, somit mussten wir den Musikgenuss canceln :-(.

Also doch laufen! Es sollte auch ein schöner Frühlingstag werden. Nur welche Strecke? Die 20km schieden von vornherein aus, aber im Hinblick auf mein Duell mit Kerstin habe ich doch mit den 10 km geliebäugelt, um einen zwischenzeitlichen Gleichstand zu erzielen ;-). Da aber in den letzten 3 Wochen das Tempotraining aufgrund des Urlaubes und meiner Unlust ausfiel, habe ich mich doch für die 5 km entschieden, so als kleinen Test für den HM nächste Woche.
Los ging es erst mit fast einer Stunde Verspätung, irgendwie stak wohl den Verantwortlichen die Zeitverschiebung in den Knochen. Ich bin recht gut weggekommen und den ersten km mit 5:07 min viiiel zu schnell angegangen, aber ich wollte es heute wissen! Nach 2 km wurde es dann hart, aber heute habe ich mich durchgebissen und durchgekämpft. Und ich war mit 27:10 min nicht unzufrieden. Immerhin 1:40 min schneller als vor 4 Wochen, aber noch über einer Minute über meiner PB. Das reichte dann zu Platz 1 in der AK und Platz 3 gesamt.
Nun bin ich mit mir wieder etwas versöhnt, bei besserer Einteilung wäre auch ein wenig mehr drin gewesen. Und ich bin für den Berliner HM wieder zuversichtlicher, denn schneller als in Kiel will ich dort schon laufen.

Nach meinem Lauf habe ich etwas Groupie für die anderen gespielt, was auch Spaß gemacht hat. Ein bisschen anfeuern, Jacke halten und Getränke reichen,
wie hier Kathrin. Und dabei habe ich noch einige Auslaufmeter bewältigt, die garantiert den morgigen Muskelkater verhindert haben.

Freitag, 28. März 2008

Urlaubswoche

Nun ist er schon fast wieder vorbei, mein Urlaub. Eine wirklich kurzweilige Woche.

Ostern verlief sehr entspannt im Kreise der Familie. Und da es das sonntägliche Osteressen der Großfamilie bei Schwiegermutter gab, bin ich kurzerhand hingelaufen, mit einem kleinen Umweg 15 km. Ein schöner Lauf bei Windstille, Sonnenschein und Schneefall.

Dann galt es, ausgiebig mit meinen Töchtern zu shoppen. Die Fahrt nach Berlin bei Schneetreiben und Stau war nicht gerade entspannt. Dafür dann die Suche nach einem passenden Jugendweihekleid für unsere Jüngste. Geduldig hat sie alles anprobiert, was wir beiden anderen in einem großen Bekleidungsgeschäft so angeschleppt haben. Ohne Erfolg. Irgendwie passte es nicht. Dafür sind wir dann in einem kleinen Laden sehr schnell fündig geworden. Ein Kleid, jugendlich mit Pepp, in einer völlig anderen Farbe als gewünscht ;-), und ein Jäckchen und Schuhe passend dazu gab es dort auch noch. Was waren wir froh!

Ansonsten stand heute der ausgiebige Frühjahrsputz an, so mit Fenster putzen und Gardinen waschen. Was bin ich geschafft!
Und gelaufen bin ich auch, aber im Moment nicht mit dem sonst üblichen Spaß. Vorgestern 11,5km, gestern 17,5km, die zum Schluss wieder sehr zäh gingen. Und heute habe ich sogar leichten Muskelkater in den Waden. Da muss ich jetzt durch, es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten.
Dafür hat das Line-Dance-Training wieder riesigen Spaß gemacht. Und trotz vormittäglichen Laufens hatte ich nicht mal schwere Beine, was durchaus passieren kann.

Und das Beste ist, da das Urlaub aus dem letzten Jahr war, habe ich noch alle Tage für dieses Jahr :-).

Sonntag, 23. März 2008

Winterurlaub

Dieses Jahr mussten wir unseren Winterurlaub in die Osterferien legen, das erste Mal nur zu dritt. So sind wir dann letzten Samstag gutgelaunt nach reichlich 8 Stunden und 850 km in Schladming angekommen. Dort wurden wir dann mit folgenden Worten: "Was wollt´s ihr denn scho ?" empfangen. Waren unsere Wirtsleute doch vom darauffolgenden Samstag ausgegangen, obwohl ich mich 3 Tage vorher noch mal tel. vergewissert habe. Aber es war immer vom Samstag und nie vom genauen Datum die Rede.
Nun war guter Rat teuer. Aber es hat sich dann doch noch recht schnell ein Quartier gefunden. Als Kompromiss an unsere Tochter, die nun in der Küche schlafen musste, haben wir den Urlaub um 2 Tage gekürzt.

Zwei Skihaserln

Und so haben wir uns die Stimmung nicht vermießen lassen und 4 schöne Skitage genossen. An den ersten beiden Tagen lag auf den Pisten weicher Schnee, der das Fahren recht anstrengend machte. Doch dann kam der Winter mit Schneefall und Temperaturen von -10°C zurück - Sifahrerherz was willst du mehr.

Winter pur

Den letzten Tag haben wir noch mal voll genutzt und es ging im Eiltempo die Pisten rauf und wieder runter.

Es hat einfach Spaß gemacht und lt. ausgedruckter Skiline haben wir bei 14 Liftfahrten eine Strecke von 19 km, eine Abfahrtsstrecke von 28 km und insgesamt 5877 Höhenmeter bewältigt und dürfen uns "Sportliche Hobbyfahrer" nennen. Freilich hätten wir zu zweit noch etwas drauf gelegt, aber auch unsere Tochter sollte ja ihren Spaß haben und nicht überfordert werden.
Und dass wir alle gut drauf waren, ist daran zu erkennen, dass wir in den gesamten 4 Tagen nicht einmal gestürzt sind. Denn gerade bei nachlassender Kondition geht das ganz schnell, wie ich das aus meinen Nichtläuferzeiten noch leidlich zu berichten weiß.

Auf jeden Fall hatten wir einen wunderschönen Urlaub und gerade an den letzten beiden Tagen mehr "Winter" als sonst im Februar. Und gerade unsere Jüngste hat die Zeit mit uns allein genossen, denn wenn ihre große Schwester mit dabei ist, kommt sie nur selten zu Wort ;-). Auch für uns eine ganz neue Erfahrung.

Freitag, 14. März 2008

Launenhaftigkeit

Nein, ich bin überhaupt kein launiger Mensch, höchstens etwas morgenmufflig ;-).
Aber mein Körper zeigt im Moment seine Launen. Während der Lauf gestern mit müden Beinen total besch... lief bin ich heute die doppelt so lange Strecke geflogen. Ich habe keine Erklärung dafür ???

Das musste ich noch loswerden, nun geht es guter Dinge in den Urlaub :-).

Donnerstag, 13. März 2008

Vorfreude...

Ich will ja keinen nerven, aber ich habe ein bisschen im Fotoarchiv gekramt...

2006
2007

Lauftechnisch ging heute nicht viel. Ich hatte schwere Beine, schlimmer als zu Anfängerzeiten. Keine Ahnung, woran es lag. Ob am Sch...Wetter oder weil ich seit langem mit nüchternem Magen gelaufen oder mental schon auf Urlaub programmiert bin. Immerhin war ich schneller als gefühlt unterwegs.

Montag, 10. März 2008

Etwas lustlos

Nach den 3 schnellen Läufen innerhalb von 4 Tagen, ich zähle den verkorksten Wettkampf mal dazu, habe ich im Moment mit schweren Beinen und seltener Lauf-Lustlosigkeit zu kämpfen.

Aber... ich habe damit gerechnet und deswegen finde ich es nicht schlimm . Denn ein Intervalltraining und ein schneller Lauf am folgenden Tag können nicht ohne Folgen bleiben. So habe ich mich schon am Freitag bei herrlichstem Wetter über 10 km mehr geschleppt und den Samstaglauf auf den eigentlich lauffreien Sonntag gelegt, weil es nieselte. Doch auch die 18 km gestern bei strahlendem Sonnenschein haben nicht wirklich Spaß gemacht, der fiese Gegenwind über weite Strecken hat noch zusätzliche Kraft gekostet.
Heute dann der nächste Frühlingslauf, zum Schluss mit müden Beinen, aber stolz, mich dazu durchgerungen zu haben. Nun will ich bis Freitag noch 3 Läufe unterbringen, neben anderem organisatorischen Kram.

Denn am Samstag geht es endlich in den wohlverdienten Urlaub. Eine Woche Ski fahren, hurra!!! Ich freue mich schon über ein Jahr darauf wie verrückt.

Donnerstag, 6. März 2008

Ein kleines bisschen Duathlon...

... naja, auf meine Art.

Gestern habe ich mich mit Bianka, Kathrin und Jürgen zum 8km-Lauf verabredet. Von Letzterem haben wir nicht viel gesehen. Er hat gleich zu Beginn die Flucht ergriffen, wollte sich wohl den Weibertratsch nicht anhören ;-).
War aber ein schöner lockerer Lauf, auch wenn ich Kathrins Sprinteinlagen nicht mitgehen konnte, so war ich über eine Pace von 6:11 min/km sehr überrascht. So schnell und entspannt war ich im Training schon lange nicht mehr unterwegs. Dann sind die anderen zum Schwimmtraining abgebogen und ich habe noch 4,5 km angehängt. Die wollte ich viiiel langsamer laufen, ist mir nicht wirklich gelungen :-). Es lief einfach und ich war mehr als eine halbe Minute schneller, als vorgegeben. Vic wird´s verschmerzen.

Anschließend bin ich in die Schwimmhalle duschen, dann in´s warme Sprudelbecken zum Entspannen und ganze 50(!) Meter schwimmen. Schön langsam im Bruststil und bei weitem nicht so elegant und schnell wie Kathrin. Ist schon beeindruckend, wie locker das bei ihr aussieht.

Dienstag, 4. März 2008

Geht ja doch!!!

Als ich heute morgen aufgestanden bin, war ich ein ganz anderer Mensch. Die Kopfschmerzen waren endlich weg und ich habe mich wieder wohl gefühlt.

Und da mein Trainingsplan gesagt hat, dass heute 3 x 2000 m anstehen, muss es halt so sein. Schließlich wollte ich mir nach dem verkorksten Wettkampf selbst beweisen, dass ich es noch kann!
Vorgegeben waren 5:37 min/km, gelaufen bin ich auf unebenem Waldboden 5:32, 5:28 und den letzten in 5:23 min/km. Der erste relativ locker, der letzte auf Anschlag, auch leicht abschüssig. Aber insgesamt kein Vergleich zum Sonntag, dort hatte ich eine Durchschnittspace von 5:51 min/km bei extrem hohem Puls.

Ich denke, dass ich diesen 2-Tages-Virus oder was auch immer überstanden habe und bin wieder mit mir zufrieden.


Ich finde, dieser heute aufgenommene Schnappschuss passt zum Tag.

Sonntag, 2. März 2008

Wettkampfabbruch - Oder was ist mit mir los?

Heute stand ein Zehner im Rahmen der Stadtmeisterschaft an.
Nach dem nicht voll gelaufenen HM letzte Woche in Kiel wollte ich heute um die 54 min, besser darunter laufen. Gut, das Wetter mit Sturmausläufern von "Emma" und gehörig Regen ist vielleicht nicht bestzeitentauglich. Aber schließlich bin ich im letzten Jahr auf gleicher Strecke bei meinem 2. Wettkampf überhaupt 55:12 min gelaufen. Und das nach nur 3 Wochen strukturiertem Training.

Beim Einlaufen fühlte ich mich gut, die Beine waren locker, ich hatte die Woche auch extra ein reduziertes Programm absolviert.
Nach dem Start ging es viel zu schnell los, ich habe mich aber dann beizeiten zurückgenommen. Und dann ging irgendwie gar nichts mehr. Ab dem 3. Km hatte ich Mühe, unter 6min/km zu laufen. Das war die Woche davor bis auf die Gegenwindabschnitte über 21 km kein Problem. Und mehr Wind als letzte Woche in Kiel gab es auch nicht. So habe ich dann schon nach reichlich 3 km beschlossen, die Sache nach einer Runde (5km) zu beenden. In knapp 29 min ??? Danach bin ich noch etwas ausgelaufen und bekam Kopfschmerzen. Die habe ich sonst nie!
Zu Hause habe ich dann festgestellt, dass ich auch mit sehr hohem Puls gelaufen bin, schneller wäre auf keinen Fall gegangen. Damit war mein Ausstieg die richtige Entscheidung!

Nun warte ich ab, was da noch kommt. Die Kopfschmerzen habe ich noch und die Jacke ziehe ich abwechselnd aus und an, mal ist mir warm und mal kalt. Das wäre wenigstens eine Erklärung.
Denn bei dem Training der letzten Wochen müsste ich schneller sein als es heute möglich war. Schließlich bin ich vor kurzem 7 km in 5:32min/km gelaufen. Davon war ich heute meilenweit entfernt.
Ja, nun bin ich frustriert und ratlos zugleich.

Freitag, 29. Februar 2008

Die Bilder sind da...

Ich habe ein bisschen gebettelt und nun habe ich schon ein paar wenige geschickt bekommen. Dafür dauert das Versenden der CD nun eine Weile;-). Aber ein großer Dank geht an den fleißigen Fotografen.

Mit Lizzy vor dem Lauf

Dieses Bild ist bei km 10 entstanden. Im Hintergrund die Läuferin, die sich dann im Ziel bedankt hatte. Wusste gar nicht, dass sie so lange mir hinterher lief.

2 Finisher im Ziel

Sonntag, 24. Februar 2008

Ein stürmisches Wochenende in Kiel

Ja, nun stand er an, der Halbmarathon in Kiel. Ursprünglich wollte ich sogar den ganzen laufen, aber nach den träge laufenden Monaten November und Dezember habe ich mich ganz schnell umentschieden.
Und da wir noch nie in Kiel waren, hat sich Frank auch angemeldet und wir uns ein ganzes Wochenende im Hotel eingemietet. Und Freunde aus Hamburg gleich mit dazu, da wir es immer nicht nach Hamburg schaffen :-).

Die Anreise erfolgte mit der Bahn, weil, als ich die Tickets vor Wochen gebucht hatte, man in dieser Jahreszeit auch mit Schnee und Eis rechnen muss. Am Freitag Nachmittag in Kiel angekommen, empfing uns kein Schnee, aber Regen mit gefühlter Windstärke 10. Schon auf dem Fußweg zum Hotel hat es uns ganz schön durchgewedelt.
Anschließend wollten wir uns in der Innenstadt etwas umschauen, aber ein Vergnügen war das bei dem Wetter nicht. Also steuerten wir das "Bolero" an, um in der Happy Hour jeder 2 Cocktails zu trinken. Danach ging es weiter zu den bestellten Plätzen bei einem Italiener, wo wir einen sehr schönen Abend zu viert verbrachten.
Ein Glas Rotwein sorgte dann bei mir noch für die nötige Bettschwere, so dass ich wirklich gut geschlafen hatte. Nicht mal das Glockengeläut der nahen Kirche hat mich so wie die anderen gestört.
Aber ich war auch relativ unaufgeregt, da ich nicht auf Teufel-komm-raus laufen wollte, denn nach dem Lauf wollte ich auf keinen Fall fußlahm sein.
Nach dem Frühstück sind wir dann die 500m zum Ostseekai gegangen, Start- und Zielgelände mit Toiletten. Wirklich gut, auch brauchte man nicht im kalten Wind stehen. Dann haben wir vor dem Start noch Lizzy getroffen und kurz geplauscht. Die Kleiderfrage war ein schwieriges Thema, ich hatte mich für langärmeliges Shirt plus Weste und Mütze entschieden. Dann habe ich im letzten Moment doch die Weste gegen die Laufjacke getauscht, weil trotz Sonne ein kalter Wind blies. Und damit einen absoluten Fehlgriff getan...
Nach dem Startschuss ging es nur langsam voran, nach ca. 40s bin ich über die Startlinie. Am Anfang auch nicht so schnell und dann hatte ich ein lockeres Tempo gefunden. Ein Blick auf den Forerunner ergab 5:40min/km, so schnell wollte ich gar nicht laufen. Aber bei Sonnenschein und Rückenwind lief es gerade so gut. Nach ca. 3km lief Frank an mir vorbei, er stand am Start weiter hinten, und fragte, was ich denn vorhabe. Aber da merkte ich schon, dass ich viel zu warm angezogen war. Ein paar Kilometer weiter lief mir der Schweiß trotz Mütze sogar in die Augen. Schönes Gefühl!
Aber nach 4 km war die Herrlichkeit vorbei. Dort ging es ein längeres Stück bergauf bei fiesem Gegenwind. Für mich das Zeichen, nun endlich Tempo rauszunehmen. Die Strecke ist noch lang. Kurz nach der Nordwende dann die erste Getränkestation. Dort dann in Ruhe je einen Becher warmen Tee und warmes Wasser getrunken. So habe ich es dann bei jeder Station gehandhabt. Bei meinem Schwitzen brauchte ich auch genug Nachschub. Die erste Runde lief ganz gut, auch wenn auf dem Rückweg schon Gegenwind aufkam. Die Strecke war nicht abgesperrt und es waren auch Fußgänger aller Art auf dem Kai unterwegs. Aber ich bin nicht behindert worden und einige haben auch applaudiert. Durch die eine viertel Stunde vor uns gestarteten Marathonis war immer Betrieb auf der Laufstrecke. Man war nie allein unterwegs, es war aber auch nicht übervoll. Zwischendurch bin ich dann auch mal Frank und Lizzy begegnet und einmal sogar dem laufwalkenden Martin. In der 2. Runde wurde es dann auch etwas schwerer, vor allem von km 17-20 mit heftiger werdendem Gegenwind und nachlassendem Sonnenschein.
Auf der Zielgeraden überholte mich dann eine Läuferin und bedankte sich, dass ich sie die ganze Zeit gezogen habe. Ich konnte mich auch erinnern, sie nach der Getränkestation bei km 14 überholt zu haben. So ist sie dann knapp vor mir ins Ziel, ich hatte keine Lust auf einen Schlussspurt, so wie ich mich bei dem Lauf auch nicht quälen wollte. So bin ich mit 2:06:27 (brutto 2:07:05) zu meiner schlechtesten HM-Zeit gekommen. Ich wäre an dem Tag definitiv nicht unter 2h gelaufen, aber ein wenig schneller wäre schon gegangen. Denn ich habe beim Trinken gebummelt und mein Puls ist nach der "Schnellstartphase" nach unten gegangen und auch geblieben. Und der Muskelkater ist auch ausgeblieben, nur ein wenig schwere Beine wie nach einem langen Lauf hatte ich.
Im Ziel bin ich dann dem Martin über den Weg gelaufen und er meinte, warum ich am Ohr blute. Nach kurzem Stutzen fiel mir des Rätsels Lösung ein: ich hatte unter der Mütze so geschwitzt, dass meine frischen roten Strähnchen ausgelaufen sind ;-).

Dann habe ich mir was von der üppigen Zielverpflegung geschnappt, etwas übergezogen und dann sind wir zum Hotel. Und weil uns bei dem immer stärker werdenden Wind kalt wurde, haben wir das im flotten Laufschritt erledigt, was kein Problem war.
Frank ist übrigens knappüber 1:50 h gelaufen. Für ihn eine Super-Zeit, wenn man bedenkt, dass er 3 Wochen vorher wegen eingeklemmten Ichias-Nerv nicht gehen, geschweige denn laufen oder trainieren konnte.

Nach dem Duschen ging es dann zu viert in die Kieler Brauerei zum Kohlehydrat-Speicher auffüllen, aber das Kieler Bier soll nicht so schmecken. Ich habe mich an das Weizen aus Bayern gehalten ;-). Anschließend sind wir noch einige Kilometer zu Fuß durch die Stadt, aber das Wetter wurde immer ungemütlicher. Den Abend beendet haben wir dann im Hotelzimmer bei einem Glässchen Rotwein. Das Witzige war, dass unsere Freunde am Abend nicht weniger geschafft waren als wir. Nur wir hatten 21 km mehr in den Beinen ;-).
Aber sie haben wunderschöne Fotos geschossen, die ich leider noch nicht habe und später hier einstellen werde.

Fazit: Kiel ist bestimmt eine Reise wert, aber um diese Jahreszeit wie ausgestorben. Der Lauf ist bei mitspielendem Wetter auf jeden Fall zu empfehlen und damit auch bestzeitentauglich. Das Drumherum stimmt und auf dieser Pendelstrecke ist man nie allein. Auch für schnelle Marathonläufer ist noch genug auf der Strecke los. Und für mich war es schon beeindruckend, wie sie an einem vorbeiflogen. Das bekommt man bei einem Lauf über eine Runde gar nicht mit, wie schnell eigentlich schnell ist, wenn man selbst langsamer ist ;-).

Mittwoch, 20. Februar 2008

Immer wieder Irland

In letzter Zeit läuft mir dieses wunderschöne Land immer wieder über den Weg. Zum einen waren wir vor kurzem beim Irish-Folk-Konzert mit "The Sally Gardens", wirklich klasse Musik. Auch im Film "P.S. Ich liebe dich", den ich mit meinen Töchtern gesehen habe, spielt diese grüne Insel eine nicht unbedeutende Rolle.
Und schließlich studieren wir beim Line Dance gerade den 3. Titel irischer Musik ein. Aus "Riverdance", aber eben nicht gesteppt, sondern halt mit Line-Dance-Schritten. Dieser Titel wird zum Ende hin immer schneller und das macht irre viel Spaß. Mit dem schnelleren Teil kommen wir sogar besser klar, als mit dem langsamen zu Beginn. Da ist es schwieriger oder gezwungener im Takt zu bleiben.

Ich glaube, unsere erste größere Reise ohne Kinder wird uns nach Irland führen. Ich muss dieses Land einfach näher kennenlernen, bisher war es uns noch nicht möglich. Aber in absehbarer Zeit ist es soweit :-).

Ach ja, gelaufen bin ich heute auch noch. Das Abschlussläufchen vor dem Halbmarathon in Kiel. Mann, hatte ich schwere Beine. Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, damit 21 km zu laufen...

Sonntag, 17. Februar 2008

Nachtrag zum Feuer

Gestern bin ich bei meinem Lauf noch mal an dieser Stelle vorbei. Dieses Mal mit Foto-Handy. Ich denke, man kann sehen, wie dicht die Feuerstelle sogar an einem Baum war...