Montag, 3. Mai 2010
Fitness und Körperfettanteil - ein schwieriges Verhältnis
So war ich dann mit 2 Kolleginnen erst Vitamine an der Saftbar tanken, bevor es zu einigen Tests ging. Dort wurde dann auch eine Back-check-Kraftverhältnismessung durchgeführt. Erstaunt war ich, dass ich bei den Bauchmuskeln knapp über dem Normbereich lag, denn dafür kann ich eigentlich nichts ;o). Denn ich nehme mir schon so lange vor, mal Kräftigungsübungen zu machen, aber dabei ist es bisher geblieben. Dass ich durch das Laufen Rückenmuskulatur aufgebaut habe, ist mir ja nichts neues, schließlich habe ich auch keine Beschwerden mehr so wie früher ständig. Doch dass meine Werte 25% über dem Normwert lagen, war schon erfreulich. Negativ ist aber leider, dass es dadurch ein Missverhältnis zwischen Bauch- und Rumpfmuskulatur gibt. Ich komme also nicht um Übungen drum herum...
Dann konnte man ein Mini-EKG durchführen lassen. Dabei kam heraus, dass ich wirklich fit bin und auch der sog. Cardio Stress Index sehr niedrig ist. Das hatte ich auf Grund der extremen Situation bei uns im Büro nicht so erwartet. Bei anderen Kollegen war er erhöht, also scheint auch hier das Laufen bei mir super entgegenzuwirken, obwohl ich nicht immer das Gefühl hatte.
Zum Schluss gönnten wir uns noch eine Körperfettmessung. Dort ermittelte dann das Gerät bei mir einen Körperfettanteil von 34%, also für mein Alter erhöht. Ich hatte dann den höchsten von uns dreien, auch meine deutlich übergewichtige Kollegin mit BMI von 30 hatte weniger als ich ;o). Da sie älter ist, lag sie sogar noch im Normbereich...
Naja, das war nun wirklich diiie Überraschung und wir haben herzhaft gelacht, da auch meine andere (sehr schlanke) Kollegin einen erhöhten Anteil hatte. Auch wenn mir klar war, dass das so nicht stimmen kann, habe ich zu Hause noch ein paar Tabellen gewälzt und die haben mir was ganz anderes ausgerechnet anhand der Echtmaße.
Insgesamt war es schon eine interessante Sache, wann bekommt man sowas schon mal geboten. Bei einigen Kollegen haben dann doch die Alarmglocken geläutet, dass man was für sich tun muss. Denn wenn man es schwarz auf weiß hat, ist die Wirkung darauf auch anders.
Um gleich mal was gegen mein überschüssiges Körperfett zu tun ;o), stand heute eine harte Einheit an: 5 x 1.600 Meter, die ich in 5:12/km laufen sollte. Eigentlich nicht schaffbar, da ich letzte Woche die 1000er Intervalle gerade so in dieser Zeit geschafft habe, obwohl ich sie hätte 15 sec schneller laufen sollen. Aber irgendwie war nach den beiden Wettkämpfen auch der Wurm drin, schnell laufen ging nicht und lange auch nicht so recht. Scheinbar war die Steigerung zu krass, da ich vorher krank war.
Heute lief es auch erst sehr zäh los, zumindest das Einlaufen. Doch die Intervalle habe ich dann alle gleichmäßig in 5:10 oder 5:11 hinbekommen. Im Mittelteil war ich immer ein wenig langsam, aber es war dann kein Problem, auf das richtige Tempo zu beschleunigen und dieses zu halten. Einfach genial. So ein Training hatte ich schon lange nicht mehr und so gleichmäßig noch nie.
Trotzdem kann ich mir im Moment nicht vorstellen, dass Tempo einen ganzen HM durchlaufen zu können!
Donnerstag, 22. April 2010
Eingebungen...
Kathrin wollte mit mir 20 km durch´s Schlaubetal laufen. Gegen 14 Uhr stand ich kurz davor, den Lauf abzusagen, weil ich mich nicht so richtig fit fühlte und der Magen etwas rebellierte. Sattdessen überlegte ich in meinem Tempo einfach 10 km zu laufen.
Eine knappe Stunde später ging es mir aber wieder gut, die Sonne schien mittlerweile und auf den Lauf freute ich mich sowieso. Also so wie geplant, wird schon irgendwie gehen.
Dass meine Beine nicht frisch sind, habe ich sofort gemerkt, aber nach dem anstrengenden Wochenende war das wohl normal. So liefen wir dahin, für mich relativ zügig, locker schnatternd, auf nicht ganz einfacher Strecke, da es ständig bergauf und -ab ging. Nach 13 km stutzte ich das erste Mal, als Kathrin noch eine Seerunde einlegen wollte, die ich irgendwie nicht mehr auf dem Plan hatte. Der direkte Weg wäre schon 6 km gewesen. Ok, ich willigte ein, ist auch eine sehr schöne Strecke. Doch plötzlich lag ich da, ohne es auch nur annähernd verhindern zu können. Doch da ich mit ausgestreckten Armen den gesamten Körper schön gleichmäßig auf den laubbedeckten Waldboden gebracht habe, ist nichts weiter passiert. Ursache des Sturzes war eine relativ kleine Wurzel, die sich unter dem Laub versteckt hatte.
Nach einem Schreckmoment abputzen und weiter. Die nächsten Meter liefen sogar wieder relativ gut, irgendwie war mein Körper aufgewacht. Am Ende der Seerunde sind wir zum Wassertrinken eingekehrt, aber das ist mir auch nicht so recht bekommen. In der folgenden Bergauf-Passage musste ich ein Stückchen gehen und war kurz davor, das Wasser wieder rückwärts zu befördern. Kathrin bot mir an, mich abholen zu lassen. Doch so wollte ich den Lauf auch nicht beenden, obwohl es verlockend war. Nach einer Weile bin ich wieder angerannt und nun ging es etwas gemächlicher die restlichen 6 km zurück. Natürlich leicht bergan, sagte ich es schon? Das erste Stück lief ganz gut, doch die letzten beiden km waren richtig hart. Mein Bauch gluckerte laut und ich war richtig fertig, wie schon lange nicht mehr.
Am Ende standen dann auf Kathrins Tacho 23 km in 2:28h, meinen hatte ich vergessen.
War nicht mein Tag, sagte ich es schon?
Montag, 19. April 2010
Doppelpack
Am Samstag war ich zum ersten Mal in Rauen beim 30. Fontanelauf. Es sollte über eine Runde von 15 km gehen, die ganz harten wollten sogar 2 unter die Füße nehmen. Ich hatte einen Riesen-Respekt vor der Strecke, alle warnten vor den "5Bergen" und auch das Höhenprofil sah nicht ohne aus.
Noch dazu kam, dass ich mich nach dem Magen-Darm-Virus und neuerlichem Trainingsausfall alles andere als fit fühlte. Deswegen war meine Strategie, von Beginn an sehr vorsichtig zu sein. Einlaufen habe ich gleich ganz sein lassen, was sich als Fehler herausstellte. Denn der erste noch fast flache km ging mehr als zäh mit verkrampften Oberschenkeln. Und dann kam sie, die erste "Wand" vor der ich gewarnt wurde. Schon da habe ich wie die meisten anderen erste Gehschritte eingelegt, laufen war ohnehin nicht viel schneller. Dann ging es um eine Kurve rum und eine Weile flacher, bevor sich diese "Wände" 5 mal hintereinander mitten im Wald aufbauten. Doch so langsam wurden meine Beine warm und ich schaffte es, bis zum halben Berg laufend zu kommen, dann in ein paar Gehschritte zu fallen und an der Kuppe wieder anzulaufen. Bergab konnte man sich dann wieder etwas erholen. Trotzdem habe ich für diesen 4. km über 7 min gebraucht! Dann war es erst mal geschafft und es ging durch wunderschönen Wald, mal leicht bergan oder bergab, auf Waldwegen, mit Wurzeln durchsetzt - so wie ich es von meinem Wald kenne. Und plötzlich lief es rund. Eine ganze Weile war ein paar Meter vor mir ein Läufer und im gleichen Abstand vor ihm noch einer und so ging es mehrere Kilometer zu dritt durch den Wald. Viel mehr Läufer waren auf Grund der Kurven nicht zu sehen. Zur Streckenhalbzeit gab es am tiefsten Punkt der Strecke eine Verpflegungsstation. Doch ich habe mich nicht lange aufgehalten, nur ein Becher Tee und ein Stück Apfel, denn es schien zwar herrlich die Sonne, aber es war nicht zu warm.
Kurz nach dem Verpflegungspunkt habe ich dann den Läufer vor mir überholt und dann begann die Bargaufpassage. Der höchste Punkt der Strecke lag noch vor uns. Ich kämpfte mich weiter an einen Läufer heran und dann kamen noch mal 2 "Wände". Die 2. bin ich sogar laufend hoch und wieder musste ein Läufer dran glauben. Doch das Ende war noch lange nicht in Sicht. Von km 11-13 ging es stetig bergauf, immer relativ gleichmäßig und nicht ganz so steil. Dort habe ich dann den Läufer überholt, der viele km vor mir herlief. Und plötzlich kam eine Frau in Sichtweite, die ab und zu Gehschritte einlegte. Mein Kampfgeist war nun erwacht, aber ich hatte keine Ahnung, an welcher Position ich lag, weil ich zu Beginn sehr weit hinten war. Der Abstand wurde dann noch mal kürzer, aber ich hatte keine Chance mehr, an sie heranzukommen, weil die letzten beiden km steil bergab gingen. Bei bergauf hätte es wohl anders ausgesehen ;-). Und diese Bergab-Strecke fand ich auch anstrengend, da sie im Gegensatz zu vorher auf Asphalt ging und nicht gerade fußfreundlich war.
So bin ich dann glücklich und zufrieden in 1:26:27 h als Gesamt-5. und AK-3. ins Ziel. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet, mir aber den Lauf wohl gut eingeteilt, ohne wirklich ans Limit zu gehen. Es war für mich ein wirklich schöner Lauf, was einige andere nicht verstehen konnten ;o) und ich komme gerne wieder.
Am Sonntag standen 6 km im Rahmen der Stadtmeisterschaft an. Die Beine schwer und schon leicht verkatert von der ungewohnten Belastung am Vortag. Das konnte ja heiter werden. Da meine unmittelbare Konkurrentin mich schon beim Ostercross abgehängt hatte, konnte ich nicht mit einem Sieg über sie rechnen. Wenigstens etwas eingelaufen hatte ich mich aber, doch die Beine waren wie Blei. Dann ging es los und ich habe die anderen beiden Mädels in meinem Leistungsbereich beizeiten ziehen lassen müssen. Doch nach 3 km lief es etwas runder und der Abstand wurde geringer. So ging es eine ganze Weile und ich konnte erstaunlicherweise das Tempo mitgehen. 1 km vor dem Ziel habe ich noch mal versucht, ran zu laufen, aber sie konnte dagegen halten und hat mich einfach nicht rankommen lassen. Denn bisher war es immer so, dass ich gewonnen hatte, wenn wir kurz vor dem Ziel zusammen lagen. Doch gestern hatte ich keine Chance und so bin ich ein paar Sekunden nach ihr ins Ziel. Im Nachhinein wäre es ohne Vorbelastung sogar drin gewesen, denn ich konnte nur mit einem Puls 10 Schläge unter dem sonst üblichen laufen. Das scheint also für die nächsten Rennen doch spannend zu werden und solche Kopf-an-Kopf-Rennen machen Spaß.
Heute hatte ich frei und es stand die wohlverdiente Regeneration ... ähm Groß-Hausputz an. Manchmal muss das auch sein.
Freitag, 16. April 2010
Zeit
So haben wir an beiden Abenden viel erzählt und alte Episoden aufgewärmt, so nach dem Motto: "Weißt du noch?.."
Freitag, 2. April 2010
Fleißiger Osterhase
Montag, 29. März 2010
Ich kann es noch
Naja, am gleichen Tag gab es hier mit dem "Pokallauf der Metallurgen" eine Traditionsveranstaltung und ich wollte schon immer mal die entsprechende Cup-Serie mitlaufen. Ursprünglich sollten es die 10 km sein, doch da ich mich mal relativ akribisch auf einen HM vorbereiten will, brauche ich nach den letzten trainingsarmen Wochen zu lange für die Regeneration. Also starte ich nur über 5 km und habe gleich noch eine (wohl die einzige)Wertungszeit für die Radiergummi-Liga. Denn dieses Mal sollte es im Gegensatz zur Stadtmeisterschaft eine Chipmessung und ein offizielles Ergebnisprotokoll geben.
Naja, viele Teilnehmer gab es nicht auf der kurzen Strecke, aber das war mir egal. Mir ging es ja auch um eine ordentliche Zeit. Und nach der letzten Woche liebäugelte ich schon etwas mit den 25 min. Aber ich hatte keine Ahnung, wie sich die Umfangserhöhung der Woche auswirken würde.
Am Start gab es etwas Gewühl, weil ich nicht allzu weit vorn stand und alle Strecken gleichzeitig ins Rennen gingen. Doch dann hatte ich mein Tempo recht schnell gefunden, nur meine junge Konkurrentin von der letzten Woche sah ich nicht. Kurzer Blick nach hinten, ah ja, sie hatte sich an meine Fersen geheftet. Das war bestimmt die Anweisung ihres Trainers, da sie letzte Woche viel zu schnell angegangen war. Ich war dagegen etwas zügiger als die Woche davor unterwegs, aber ich wollte ja auch schneller laufen ;-). Nach einer Weile hatte ich dann Anschluss an 2 Läuferinnen gefunden, die aber eine Runde mehr laufen wollten und ich bekam einen Mitstreiter, der das erste Mal 20 km laufen wollte. So haben wir uns gegenseitig gezogen und es hat richtig Spaß gemacht. Die andere Läuferin konnte dann ab 3 km nicht mehr mithalten, aber sie blieb immer in Blickweite. Kurz vor´m Ziel stand dann ihr Trainer und muss sie mächtig angefeuert haben. Aber irgendwie habe ich den Braten gerochen und habe es nicht nur austrudeln lassen. Und das war gut so, denn der Abstand war zum Schluss nur noch 4 Sekunden. Ich kann einfach keinen Endspurt und wurde schon oft auf der Zielgeraden stehen gelassen. Aber dieses Mal hat es gereicht und ich bekam für den Gesamtsieg bei den Frauen in 24:50 min sogar einen Pokal.
Jetzt bin ich optimistisch für die nächsten Wochen und schaue mal, wie es weitergeht.
Dienstag, 23. März 2010
Lauf in den Frühling
Da gestern ein Ruhetag anstand, habe ich mir zu Feierabend im Garten die Sonne auf die Nase scheinen lassen. Erstmalig auf der Terasse sitzend und anschließend war ich auch noch etwas fleißig, denn es gibt draußen einiges zu tun.
Heute habe ich mich aber schon den ganzen Tag auf meinen ersten längeren Lauf seit Monaten gefreut. Die Sonne schien mit aller Kraft, nur der Wind war noch etwas kühl. Also etwas früher Feierabend gemacht und von zu Hause gestartet. Die Waldwege sind mittlerweile wieder gut laufbar, mein Lieblings-Kanal eisfrei und in den Vorgärten blühen die Krokusse um die Wette. Es war eine Freude und teilweise hatte ich wohl sogar ein Lächeln im Gesicht. Die Autofahrer, die so zahlreich an mir vorbeifuhren, habe ich heute bedauert, denn sie konnten in diesem Moment den Frühling nicht so wie ich genießen. Laufen kann so einfach und so schön sein!
Nach 19km in 2:06 h war ich wieder zurück. Die Beine von der derzeit ungewohnt langen Strecke müde, aber der Kopf ist frei und mir geht es einfach nur gut!
Sonntag, 21. März 2010
Mit dem Frühling gibt´s wieder Pläne
Meine Lauferei war im Februar mehr als zäh. Der Husten hielt sich hartnäckig und auch die Knie muckerten rum. So bin ich im gesamten Monat nur auf mickrige 61 km gekommen. Und auch der Wiedereinstieg war schwierig, nach den ersten Läufen habe ich freiwillig noch mal ein paar Tage ausgesetzt, da der Körper einfach noch nicht richtig wollte. Wenigstens etwas Effektivität habe ich reingebracht, indem ich die Zipperleins parallel abgearbeitet habe ;-).
Mit diesem Hintergrund und auch, weil der ursprünglich geplante Frühjahrshöhepunkt nicht stattfindet, habe ich dann die Saisonziele neu überdacht. Konkrete Pläne gab es nur sehr wenige und die habe ich, wie den Start beim Berliner Halbmarathon, beizeiten verworfen.
Lediglich eine regionale Laufserie wollte ich dieses Jahr nun endlich mal mitnehmen. In den letzten beiden Jahren ist es mir nämlich nicht gelungen, an notwendigen 5 Läufen von 9 vorgegebenen teilnehmen zu können, weil einfach zu viele andere Läufe oder private Termine anlagen. Da möchte ich dieses Jahr doch mal andere Prioritäten setzen und nicht soviel in die Ferne schweifen. Und deswegen gibt es im Frühjahr nun keinen Marathon, schon gar nicht auf "Teufel komm raus" nach der Krankphase. Stattdessen habe ich mir einen Trainingsplan für einen Halbmarathon gesucht und die regionalen Läufe werden als Tempotraining eingebaut. Genauso habe ich das vor 3 Jahren in Vorbereitung auf meinen ersten HM gehandhabt, mit dem gleichen Trainer und es hatte auf Anhieb mit den sub 2h funktioniert. Deshalb gehe ich auch dieses Mal ganz optimistisch heran und schaue mal, wie es bei einem vorbereiteten HM läuft. Bis auf den allerersten bin ich die anderen immer im Rahmen eines Marathontrainings gelaufen.
Morgen geht es dann los, mit einem Ruhetag ;-). Aber ich freue mich, mal wieder Tempo bolzen zu können und nicht ganz so lange Läufe laufen zu müssen.
Heute gab es schon mal einen kleinen Test.
Diese Woche hatte ich ein paar Probleme mit dem plötzlichen Wärmeeinbruch, aber deswegen muss es nicht gleich wieder kalt werden ;-). Gerade der Lauf gestern war mächtig beschwerlich und auch das linke Knie ist nach wie vor noch nicht beschwerdefrei, wenn es bei Restschnee- und Matschpassagen über instabilen Untergrund geht. Auch beim Tanzen merke ich es bei bestimmten Kick- und Drehbewegungen. Aber das hat mich gestern nicht abgehalten, wenn die Line Dancer rufen. So bin ich heute morgen nach einer recht kurzen und durchtanzten Nacht zum Stadtmeisterschaftslauf über 5 km gefahren. Ich hatte überhaupt keine Erwartungen und wollte einfach versuchen, so lange wie möglich locker zu laufen. Nach dem Startschuss bin ich auch gemäßigt los und habe mich einer direkten Konkurrentin angeschlossen. Diese hat mir im letzten Jahr gerade auf den kürzeren Strecken mächtig Paroli geboten und ich habe heute nicht damit gerechnet, mit ihr mithalten zu können. Doch nach ca. 1 km war es mir erstaunlicherweiße zu langsam. Auch andere Läufer scheinen ihre Probleme mit diesem so langen Winter gehabt zu haben oder ein paar Grundlagen sind bei mir eben noch vorhanden... Auf jeden Fall habe ich dann später noch ein paar zu schnell Gestartete einkassiert und kurz vor dem Ziel rief man mir zu, dass ich erste Frau wäre. Da habe ich mich richtig gefreut, denn ich bin keinesfalls am Limit gelaufen und habe nicht einmal auf die Uhr geschaut. So bin ich dann in 25:37 min ins Ziel. Damit bin ich hochzufrieden, vor allem, wie relativ locker und gleichmäßig das heute ging.
Darauf lässt sich nun aufbauen und ich schaue einfach mal, wie es weitergeht. Und einen Marathon gibt es dann im Herbst. Genau genommen ist es DER MARATHON, nämlich von Marathon nach Athen zum 2500. Jubiläum. Und darauf freue ich mich jetzt schon wie Bolle und ist in den nächsten Monaten für mich Motivation pur.
Donnerstag, 18. Februar 2010
Rückblick
Dafür ging es dann am Wochenende darauf mit ihr in das Zilleral zum Skifahren. Leider habe ich mir dann nach der ersten (!) Liftfahrt beide Knie verdreht und schon Schlimmeres befürchtet. Doch nach einer Erholungspause, die ich zum Fotografieren meiner Skihasen genutzt habe,konnte ich weiterfahren. Das ging sogar recht gut, nur einen Sturz wollte ich vermeiden.
Natürlich sind wir auch wieder auf dem Hintertuxer Gletscher gewesen, bei wunderschönem Sonnenschein, aber eisigen Temperaturen. Skispaß pur auf 3000 Metern.Ich bin jedes Mal aufs Neue von dieser unglaublichen Landschaft fasziniert und die Bilder geben einfach diesen Zauber nicht so richtig wieder.
Hier haben meine Beiden auf mich gewartet und es war einfach beeindruckend, wie sie an einem tiefen Abhang stehen und dahinter sich ein Berg hunderte Meter in die Höhe erhebt.
Leider konnte ich aber auf Grund der Knieprobleme nicht laufen, gehen war schon nicht ganz schmerzfrei. So habe ich es in dieser Woche bei "nur" Skifahren belassen, aber es war einfach wieder wunderschön. Schade, dass die Berge von hier so weit weg sind.
Wieder zu Hause mussten wir feststellen, dass hier mehr Schnee liegt, als in den Alpen. Und so habe ich dann vorsichtig wieder mit Laufen begonnen. Da ich eine geräumte Runde durch den Wald zur Verfügung habe, ist es mit Icebugs kein Problem. Trotzdem empfinde ich diese Läufe unglaublich anstrengend, man muss auch die Füße mehr heben als üblich. Die ersten Läufe waren schmerzfrei, doch irgendwie muss mir die Kälte zugesetzt haben. Denn erst gab es Halskratzen, eine leichte Erkältung und nun einen hartnäckigen Husten, der mich vor allem nachts quälte. Zum Glück ohne Fieber und Antibiotika, aber der Doc hat mich erst mal aus dem Rennen genommen. Die Erkältung ist nicht das Problem, aber der Husten ungewohnt hartnäckig. An Laufen ist im Moment nicht zu denken, ich will auch nichts riskieren mit einem zu frühen Einstieg.
Dafür gab es gestern mit meiner Großen bei herrlichstem Winterwetter einen schönen langen Spaziergang. Körperlich ging es mir richtig gut, aber zum Schluss hat die kalte Luft wieder gereizt. Ich muss also vorsichtig sein. Dabei haben wir auch dieses kuriose Fotomotiv entdeckt und man kann ein wenig erahnen, wieviel Schnee hier immer noch liegt.
Doch langsam kann es nun mal Frühling werden!
Sonntag, 17. Januar 2010
Hallenlauf - The same procedure as last year
Danach gab es verdient Kohlenhydratnachschub, bevor ich Beate bei ihrem 3km-Lauf angefeuert habe.
Bald schon mussten wir uns wieder warmlaufen, bei kühlen Temperaturen von ca. 15°C auch bitternötig, denn nun stand der Höhepunkt des Tages für uns an - 10km-Paarlauf. Jeder läuft 4 Runden á 1km, bevor er den Staffelstab an die Zeitmesstafel hält und sie seinem Partner übergibt.
Ich bin wieder den ersten Part gelaufen und es lief zwar nicht locker, aber mit ca. 4:40 unerwartet schnell. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich mir nicht vorstellen, noch 4 Intervalle zu laufen, doch es ging irgendwie. Am Ende waren die restlichen Abschnitte trotz der Vorbelastung zwischen 4:44 und 4:48 und damit schneller als im letzten Jahr :-). Nun frage ich mich, warum der 10er nicht schneller ging. Alles eine Kopfsache, weil der 1. Platz beizeiten außer Reichweite und der 2. Platz genauso schnell gesichert war? Oder ist es eine Blockade vor der Schallmauer? Oder laufe ich am Abend wirklich schneller als am Morgen?
Letzten Endes ist es egal. Als Team haben wir den 3.Platz belegt und wir hatten wieder einen schönen Tag in Senftenberg. Mittlerweile habe ich nun schon 2 Pokale von dort zu Hause.
Sonntag, 10. Januar 2010
Eingeschneit
Silvester haben wir in Stuttgart bei Freunden verbracht und mit Ihnen am dortigen Silvesterlauf teilgenommen. Irgendwie flutschte es bei mir gar nicht, obwohl es bei fast frühlingshaften Temperaturen fast ideales Laufwetter gab. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht, was man mir wohl auch ansieht :-).
Leider konnte Frank mal wieder nur Zuschauer sein, weil er arge Rückenprobleme hatte, die auch alle anderen Freizeitaktivitäten drastisch einschränkten. So waren es ein paar ruhige Tage im Süden. Das es zu Hause dauergeschneit hatte, konnten wir uns da noch gar nicht so richtig vorstellen. Hier der Blick aus unserer Haustür und
unser Weihnachtsbaum. Wie gesagt, die Bilder sind bereits am 2. Januar geschossen worden.
Seitdem sind noch ca. 20 cm obendrauf gekommen. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals soviel Schnee hier hatten und auch in meiner Heimat gab es eher selten solche Schneemassen. Auf der Mülltonne liegt der Schnee, der von gestern zu heute nachmittag in ca. 24 h gefallen ist, davor sah sie aber vom Vortag genau so aus ;o).
Trotzdem oder gerade bin ich an beiden Tagen gelaufen, der Wind hielt sich hier und besonders im Wald in Grenzen. Ich habe ein paar Waldstraßen zu unserer Exklave zur Verfügung, die ab und zu geräumt werden. So habe ich mich an beiden Tagen wieder über die Pyramide gefreut, die sich aber heute ohne Beleuchtung drehte.
Da der Weg recht gut laufbar war, kurz vor mir ist der Winterdienst gefahren, habe ich heute sogar die größere Runde von 12 km gedreht. Doch irgendwann war die Herrlichkeit vorbei und es sah so aus.
Schön zerwühlte Strecke, bei der man bei jedem Schritt versank. Doch da musste ich nun durch. Für 2 km hieß es wie ein Storch durchzuhüpfen und bis auf wenige Meter habe ich das auch wirklich laufend bewältigt. Man, war ich kaputt. Der festgetretene Schnee durchs Dorf war dann eine richtige Wohltat dagegen.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Weihnachtslauf
Bei Schnee und frostigen -12 °C haben wir uns am Sonntag am Wirchensee getroffen und schon ging es los. Irgendwie hat es sich so ergeben, dass wir mit Kathrin erst vorne weg gelaufen sind,
Am Abend gab es dann noch unsere Vereins-Weihnachtsfeier. Höhepunkt war das Wichteln mit "Dingen, die die Welt nicht braucht". Hier freuen sich Kathrin und Bianka über ihre erstandenen Päckchen,
Montag, 14. Dezember 2009
Bestzeit adé
Das Unheil ahnte ich schon am Freitag mittag, als ich häufiger nießen musste. Und zum Abend hin wurde es immer schlimmer. Da aber der Puls noch im normalen Bereich war, hatte ich immer noch Hoffnung. Doch schon am Samstag Morgen ging es mir nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht. Ich wollte einen Start vom Tagesverlauf abhängig machen. So bin ich dann mit Sack und Pack und 2 Kolleginnen an Bord nach Berlin gefahren. Eine der beiden war übrigens der Übeltäter, denn sie hat ein paar Tage vorher ihre Bakterien gleichmäßig über alle Räume verteilt, obwohl es ihr wirklich nicht gut ging und sie ins Bett gehört hätte. Und dieses Mal habe ich eben laut HIER geschrien, obwohl ich sonst resistent gegen solche Angriffe bin.
Wir sind dann zu einer ehemaligen Kollegin gefahren und haben zusammen einen schönen Tag verbracht. Erst waren wir sehr lecker und ausgiebig bei einem Chinesen essen und genau dort treffe ich dann Thomas aus dem Forum mit seiner Frau Petra. Was für ein Zufall... Das war aber auch der Zeitpunkt, als ich beschlossen habe, das Schlafplatzangebot meiner Kollegin nicht anzunehmen und am Abend lieber wieder nach Hause zu fahren. Anschließend sind wir dann noch in die Stadt ein wenig shoppen und auf Weihnachtsmärkten klampern. Aber das hat alles nicht wirklichen Spaß gemacht. Es war einfach nur voll und man konnte sich überall nur durchschieben lassen.
Gegen 21:30 Uhr war ich dann wieder zu Hause und wirklich froh darüber, denn nun hatte ich durch die Anstrengungen des Tages sogar Fieber bekommen. Aber bis dahin funktionierte mein Körper, Auto fahren war kein Problem und auch meine Kolleginnen meinten, dass man mir meine Erkältung nicht ansieht. Schon erstaunlich, wie gut die allgemeine Konstitution doch ist!
Aber ein wenig geärgert habe ich mich schon, weil auch das Wetter gestern so schön zum Laufen war. Aber ich habe mich ausgiebig auskuriert und am Nachmittag gab es einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Heute hatten wir beide frei und haben noch ein paar Weihnachtsgeschenke für die Kinder besorgt. Ich war beim Shoppen die Ausdauerndere von uns beiden ;-), also geht es aufwärts.
Die Erkältung ist nun schon fast abgeklungen, so dass ich morgen wieder frisch und munter ins Büro gehen kann. So muss das... ;o).
Naja, gibt es eben einen neuen Versuch im Januar. Aber vorher freue ich mich noch auf den Silvesterlauf in Stuttgart.
Montag, 7. Dezember 2009
Jubiläums-Vollmond-Weihnachtslauf
Der Zufall wollte es, dass ich nach 500 Metern die 2000 km für dieses Jahr voll gemacht habe. Diesen Moment musste ich kurz genießen und für mich festhalten...
Ich habe keinen Moment zu früh fotografiert, denn für die nächsten Kilometer verschwand der Mond hinter den Wolken. Trotzdem war es auch im Wald richtig hell und man konnte weiter gucken, als an manchem regenverhangenen Tag.Nach 3 km hatte ich dann mein erstes Ziel erreicht, unsere kleine Exklave mitten im Wald. Genau dort wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen ;o).Auf einem kleinen Platz rechts vom Schild war der Weihnachtsbaum und links davon diese elektrische Pyramide aufgestellt. Jetzt muss man sich nur noch vorstellen, wie sie sich dreht :-).
Danach ging es auf gleichem Weg zurück. Da kurz bevor ich mein Dorf erreichte, der Mond wieder heraus kam, habe ich mich für die Verlängerung der Strecke entschieden. So bin ich dann auf einer kleinen Teerstraße noch zu einem alten Tagebausee mitten im Wald gelaufen. Dieses Mal war es im Gegensatz zur Vorwoche bedeutend heller und es gab im Wald ein richtig mystisches Licht- und Schattenspiel. Ein wenig Bedenken hatte ich wegen evtl. streunender Wildschweine. Aber die Gefahr bestand nicht, da ich wirklich weite Sicht hatte und die Augen sowieso geschärft waren ;-). Am See selbst habe ich dann natürlich kurz abgehalten, aber kein vernünftiges Foto zustande bekommen. Es war wohl zu dunkel ;o). Danach ging es wieder nach Hause und ich war total überrascht, dass ich für die knapp 12 km im Schnitt schneller als 6 min unterwegs war, denn es hatte sich echt locker angefühlt.
Nun kann ich spekulieren, ob es an der Tageszeit liegt oder daran, dass man im Dunkeln nicht so auf die Uhr schauen kann. Denn am Tag darauf ging es mir beim Lauf mit Kathrin genauso.
Auf jeden Fall war es für mich ein genialer Jubiläumslauf, den ich so schnell nicht vergessen werde. Eben ein ganz besonderer Lauf!!!
Dienstag, 1. Dezember 2009
Über Stock und über Stein
Am Samstag ging es dann mit Kathrin und Beate mit dem Rad auf der geplanten Marathonstrecke entlang.
Dieses Mal gab es den gemeinsamen Start am Originalstartort, nachdem uns Kathrin mitsamt den Rädern eingesammelt hatte.
Dieses Mal fand ich die Tour schon von Beginn an anstrengend, es ging aber auch erst mal eine Weile bergauf ;-). Irgendwann waren wir dann im eigentlichen Schlaubetal, mittlerweile fast laublos, aber wie immer mit einem besonderen Reiz. Ein paar Markierungsarbeiten wurden auch erledigt.
Aber alles nur unter Zuhilfenahme von Naturmaterialien. Der gehört jetzt uns...
Danach ging es weiter, immer an der Schlaube entlang. Über Stock und Stein, über Sandboden und teilweise hohen Blätterbelag. Gerade dort hat mir dann mein einfaches Tourenrad seine Grenzen aufgezeigt, indem ich immer mal quer stand. Ich sollte wohl mal über ein geländegängigeres Rad nachdenken und geguckt habe ich auch schon mal... Aber pssst ;-).
Unsere dieses Mal einzige Rast haben wir wieder in der Bremsdorfer Mühle eingelegt. Der Fisch dort ist aber auch unschlagbar und ein kühles Weizen darf dabei nicht fehlen. Doch irgendwann ist jede Rast vorbei und so haben wir weiter teilweise neue Wege befahren.
Zum Schluss saß uns dann schon die Dunkelheit ein wenig im Nacken, aber nach 44 km und knapp 3,5 h reiner Fahrtzeit haben wir dann den Ausgangspunkt wieder erreicht. War wieder ein schöner Ausflug mit ordentlichem Trainingscharakter.
Ich war nämlich ganz schön knülle und hatte am Abend, als wir noch mit Freunden unterwegs waren, mit der Müdigkeit zu kämpfen. Muss wohl ein Sauerstoff-Schock gewesen sein ;-).
Dienstag, 24. November 2009
Beflügelt
Ich hatte mir heute wieder Intervalle verordnet, dieses Mal 5 x 1000 Meter mit 3 min Pause. Während ich sie vor 2 Wochen noch recht anstrengend fand, gingen sie heute wesentlich lockerer von den Füßen. Als wären mir Flügel gewachsen. Doch am meisten haben mich die Zeiten von 4:46, 4:49, 4:47, 4:44 und 4:46 min überrascht. Ich bin Intervalle noch nie gleichmäßig unter 4:50 min gelaufen und war einige Sekunden schneller als vor 14 Tagen. Die Pulswerte waren sogar um einiges niedriger.
Hatte ich heute nur einen guten Tag oder liegt es an den vielen schnellen Läufen der letzten Zeit? In knapp 3 Wochen weiß ich mehr ;o).
Freitag, 20. November 2009
Rekordlauf
Ich habe aber zu Hause festgestellt, dass ich einen neuen Jahresrekord aufgestellt habe. Stand er aus dem letzten Jahr bei 1.952 km, bin ich heute schon bei 1.957 km angelangt. Die Schallmauer lässt grüßen :-). Und gerade dieses Jahr hat mir das Laufen sehr geholfen, großen beruflichen Stress zu verarbeiten und oft, wenn auch nicht immer, den Kopf frei zu bekommen. Ich möchte keinen km missen und freue mich auf die Zugabe für den Rest des Jahres. Diese Läufe werden sowieso genossen, denn gerade im Moment macht mir das Laufen so unglaublich viel Spaß.
Mittwoch, 18. November 2009
Kurz und knackig
Am Freitag ging es dann mit Kathrin und dem Hundekind durch ihren Wald. Nach etwas vorsichtigem Beginn sind wir aber immer schneller geworden, so dass am Ende für die 11,5 km eine Pace von 6:03 auf dem Garmin stand. Das ist für MICH bei dem dortigen Profil auch recht zügig. Aber es hat Spaß gemacht.
Am Samstag bin ich dann bei bestem Frühlingswetter zum Crosslauf. Ich hatte nicht wirklich irgendwas geplant, die Beine waren auch schwer und es sollte der dritte Lauf hintereinander werden, was ich sonst nie mache. Deswegen bin ich auch nur auf die kürzere Strecke über reichlich 6 km, zu laufen in 4 Runden, gegangen. Eine Runde beginnt gleich mit einem mörderischen Anstieg, durch tiefen aufgewühlten Sand, was ich konsequent gegangen bin. Auf der Gegenseite ging es den gleichen Abhang halsbrecherisch wieder hinunter, wo man es auch nicht unbedingt laufen lassen kann. Der Rest war dann im seichteren Auf und Ab, wirklich kurzweilig, aber sauanstrengend. Da es für mich nur ein zusätzlicher Trainingslauf war, bin ich von Beginn an recht moderat gelaufen. So war ich dann doch erstaunt, am Ende das Ganze in einer Pace von 5:45 min/km bewältigt zu haben. So schnell kam es mir gar nicht vor, da ich ja auch Passagen gegangen bin. Also gar nicht so schlecht.
Gestern war dann so richtiges Novemberwetter, so dass ich dann zunächst auf meinen geplanten Lauf verzichtet habe. Doch am Abend hat es mich dann doch gejuckt, wenigstens ein paar Meter unter die Füße zu nehmen. Da die Möglichkeiten im Dunkeln vor meiner Haustür beschränkt sind, habe ich Bergsprints gemacht, da ich einen kurzen, aber recht knackigen Anstieg zur Verfügung habe.
Erst eine große Dorf-Runde einlaufen, dann 8 mal den Berg hoch gesprintet und wieder runter getrabt und dann eine Runde auslaufen. Für diesen ca. 120 Meter langen Anstieg habe ich dann 6x 33 sec, 1x 32 sec und 1x 34 sec gebraucht. Über diese Gleichmäßigkeit war ich dann doch überrascht. Aber es hat auch Spaß gemacht, sich über die wenigen Meter so richtig auszupowern. Am Ende waren es "nur" 5 km, aber danach ging es mir so richtig gut. Eben kurz und knackig.
Sonntag, 8. November 2009
Mit dem Rad durchs Schlaubetal
Mit etwas Logistik bastelten wir eine One-Way-Strecke von Kathrin zu mir zusammen und pünktlich zum Start lies sich dann auch die Sonne blicken :-). Schon bald stellte sich heraus, dass wir trotz der Kälte zu warm angezogen waren. Das wird später großen Durst geben ;o).
So ging es dann durch die immer noch herbstlichen Wälder fast ausschließlich auf Waldwegen entlang, vorbei an kleineren Seen bis in das Schlaubetal hinein.
Montag, 2. November 2009
Oktoberfinale
Am Abend ging es dann mit den Schlaubetaler Mädels zur Halloween-Party. Die hat meine Line-Dance-Trainerin mit ihrer Tanzgruppe organisiert. Unglaublich, was sie da auf die Beine gestellt haben. So gab es ein Showprogramm, ein selbst organisiertes Büffet und viele Tanzrunden zwischendurch. Naja, war ein ganz schön langer Abend ;-).
Nun hat uns der graue November mit Dauerregen und Kälte fest im Griff, so dass es mir heute überhaupt nicht schwer fiel, auf ein geplantes kurzes Läufchen zu verzichten. Dann wird eben mehr regeneriert...